PROFILE



Martin

Martin Aichele wurde 1960 geboren und wuchs in Freiburg auf. Mit 16 Jahren erhielt er ersten Gitarrenunterricht. In der direkten Nachbarschaft lebte Stefan Conradi. Gemeinsam kauften sie 1977 ihre ersten E-Gitarren, kurz darauf stieg Stefan auf den Bass um. Die erste Band war schnell gegründet, es folgten weitere Formationen wie "Geisha" und schließlich  erfolgte 1980 die Gründung von Bloß Blues. Zum Studium ging er an die Hochschule der Künste nach Berlin und spielte dort in verschiedenen Formationen, u. a. mit Eb Davis. Später nahm er Jazz-Unterricht bei Duncan James in den USA und kehrte doch wieder zum Blues zurück.

 




Carlo

Der Keyboarder, Sänger und Mundharmonikaspieler Carlo Schultheiss aus Singen/Htwl. wurde 1960 in Freiburg/Brsg. geboren, dem Ort, an dem auch BLOSSBLUEZ aus der Taufe gehoben wurde. Wie Martin Aichele, Stefan Conradi und Freddy Biechele spielt er schon seit Beginn in der Band. Seine Liaison mit dem Blues reicht bis in seine Kindheit zurück, als er sich – statt "anständig" Klavier zu üben – lieber autodidaktisch mit Pianophrasen von Memphis Slim und den eindringlichen Harpklängen Junior Wells' und John Mayalls auseinandersetzte. Lange Zeit beschäftigte sich Carlo Schultheiss auch intensiv mit modernem Jazz und schrieb Jazzkritiken.

 




Klaus

Klaus Dindorf wurde 1963 in Pfullendorf geboren und hat den klassischen Weg eines „Blechbläsers“ beschritten: Mit zwölf Jahren geht er in die Musikschule, spielt bald darauf in der Jugendkapelle und steigt dann in eine Rockformation ein. Später findet er zum Blues - erst als Roadie bei „The Fabulos Blues Train“ – um dann den Bläsersatz mit seiner Posaune zu verstärken. So teilte er bereits die Bühne mit Carey Bell und Steve „Big Man“ Clayton. Der Blues hatte ihn gerufen - aber Klaus spielte auch in der Rockband The Undercovers (2. Platz 1996 bei "Baden-Württemberg rockt) und in der Soulband „Different Soul“. Jetzt bringt er seine stilistische Vielfalt bei BLOSSBLUEZ ein.

 




Michael

Michael Zolg ist fast seit Gründung von BLOSSBLUEZ mit dabei. Carlo und Michael kannten sich schon in ihrer Jugend und so kam er damals mit seinem Saxophon zu uns. Über 30 Jahre später ist er 2014 wieder zu uns zurückgekommen! In der Zwischenzeit studierte an der Swiss Jazz School in Bern und startete seine professionelle Laufbahn. Er spielte mit vielen Formationen im In- und Ausland und wurde 1992 Landessieger "Baden-Württemberg rockt". Michael spielte etliche CDs ein, 2005 bekam er den Preis der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem Maria Palatin Ensemble. Michael spielt und unterrichtet Jazz, Rock und Latin - und liebt den Blues. In jeder Note vermag er ihm leidenschaftlichen Ausdruck zu verleihen.




Werner

Werner Englert ist in der Region bestens bekannt als ein excellenter Saxophonist und Artistic Director des musiclab in Emmendingen. Wir freuen uns sehr, dass er uns musikalisch bereichert. Er ergänzt nicht nur Klaus hervorragend im Satz, sondern ist auch ein ausgezeichneter Solist. Er spielt bei uns nicht nur Sopran- und Tenorsaxophon, sondern auch Querflöte. Werner ist ein international tätiger professioneller Musiker und auch Musiklehrer, er arbeitet in mehreren Projekten und Formationen - von Jazz über Blues bis zu Weltmusik. Zudem ist er Dozent der der "popakademie baden-württemberg".

 

 




Tom

Tom Wagener, Jahrgang 1962, spielte bis heute weit über 2000 Gigs. Aufgewachsen ist er mit den Rock´n´Roll Platten seiner Mutter. Er erhielt eine klassische Ausbildung im Orchester und Musikverein. Nach Stationen bei Krautrock- und Artrockbands fand er in den 80igern seine musikalische Heimat im Blues mit „The Fabulous Blues Train“. Es folgte eine lange Zusammenarbeit mit Carey Bell, Lovie Lee, Karen Caroll, Katie Webster und Louisiana Red mit Touren in ganz Europa. Ab Ende der 90er bekam er dann Engagements auch in den USA. Seit über 10 Jahren macht er auch Bandcoachings und Workshops. Er spielt mit THEM (Belfast), Willie Byrne (Belfast), Stephanie Ghizzoni, Paul Venturi (Italy) und BLOSSBLUEZ.

 




Sebastian

Sebastian Lorenz wuchs ab 1965 in Reutlingen auf und begann mit 15 Jahren in der Kirchenband Bass zu spielen. Er gründete die Deutsche Welle-Schülerband „Besser Wie Nix“, die sich den Proberaum mit „Hubert Kah“ teilte. Dann die Blues Band „Johnny Backstein und seine Betonmischer“. 1992 folgten die Soulutions. Ab 1999 spielte Sebastian mit der New Yorker Sängerin Mary Sylvester und von 2004 bis 2010 mit dem New Yorker Sänger Guitar Crusher. Seit 2008 ist er Bassist bei dem Chicagoer Blues, Funk und Latin-Musiker „Tino Gonzales". Auf seinem Weg begegnete er auch weiteren Helden seiner ausgeprägten Plattensammlung auf Sessions: Tiffany Harp, Jimmy Johnson, Kirk Fletcher, Mike Wheeler und Hyper Harp. 2015 stieg er bei BLOSSBLUEZ ein.


 

 

ehemalige langjährige Mitglieder von BLOSSBLUEZ




Tommy

Thomas "Tommy" Beck aus Volgelsheim ist 2007 zu unserer Band gestossen - wir freuen uns sehr, einen so erfahrenen Drummer an Bord zu haben. Er trat schon im legendären Onkel Pö auf und jammte mit Steve Waller. Tommy spielte mehrere Jahre bei "Bluesquamperfekt" und dann gemeinsam mit Stefan Conradi bei Mary Sylvester. Tommy lebt in Frankreich im Elsass und spielt auch noch akustische Gitarre.

 




Stefan

Stefan Conradi, 1960 in Istanbul geboren, erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht bei Fritz Mühlhölzer in Freiburg und war 1981 Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert". Er hat sein Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Sommer 1987 bei Wilhelm Bruck abgeschlossen. Daneben spielte er E-Bass in verschiedenen Ensembles und Bands von der Klassik, über Blues, Jazz, Funk, Reggae bis zur Rock- und Pop-Musik. Er hat bei CD-Aufnahmen, Rundfunkaufnahmen und TV-Produktionen als Gitarrist und E-Bassist mitgewirkt und mehrere Jahre mit Mary Sylvester getourt. Nach einem weiterführenden Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien arbeitet Stefan Conradi jetzt beim Musikverlag C. F. PETERS.




Alfred

Alfred Haag wurde 1953 in Ulm/Donau geboren und wuchs dann später in Stuttgart auf. Nach einigen Fehlversuchen mit Geige und Klarinette kam er am Ende der Schulzeit zum Saxophon, bei dem er dann auch blieb - abgesehen von einer kurzen Gitarrenphase dazwischen. Anfangs spielte er frei improvisierte Rockmusik, später gründete er mit seinem Bruder eine Rock/Popband. In den frühen Siebzigern hatte er durch die bahnbrechenden Aufnahmen von Miles Davis und McLaughlin den Rockjazz und dadurch auch den Jazz der 50er und 60er für sich entdeckt. In den Achtzigern widmete er sich selbst ernsthaft dem Jazzsaxophon. Und schließlich landete er sozusagen wieder an der Wurzel von Jazz und Rock - beim Blues in der Band BLOSSBLUEZ. Er spielt zudem in verschiedenen Jazz Formationen und in der Brass Band Louisiana Funky Butts.




Freddy

"Freddy" Franz-Josef Biechele, Jahrgang 1962, wurde in Freiburg geboren und stieß kurz nach der Geburtsstunde von "Bloß Blues" als Trompeter zu der Band. Seine musikalische Vorbildung erhielt er "wie tausende Leidensgenossen" im Musikverein (dennoch eine prima Sache). Erste Erfahrungen mit einer Band wurden mit der Formation "Pfiffikus" gemacht und mit "Bloß Blues" verfeinert. In der langen Pause von BB konzentrierte er sich mehr auf den Gesang und nahm an verschiedenen Musikprojekten teil, unter anderem auch als Sänger bei der Rottweiler Band "Noise & Voice"  (besser bekannt unter: "Dr. Alz und seine Heimers") - und im Kirchenchor.




Severin

Severin Dietrich spielte mit uns die ersten Gigs seit der Re-Union. Mit Severin haben wir auch unsere CD eingespielt. Als Profi-Drummer ist er terminlich durch seine Tätigkeit im Ausland sehr eingebunden und springt daher nur noch ein, wenn Tommy verhindert ist. Aber vielleicht klappt ja auch einmal ein Gig mit zwei Drummern! Severin studierte Musik in Stuttgart und Los Angeles und ist nun selbst als Dozent in Schweden, Australien und den USA tätig. Nebenbei spielt er in verschiedenen Formationen Jazz, Rock und Orchesterwerke. Er ist eng mit SONOR verbunden und lebt in Pfullendorf am Bodensee.




Joachim

Joachim Lambrecht wurde 1958 in Heilbronn am Neckar geboren und spielt seit 1974 in zahlreichen Bands als Schlagzeuger unterschiedlicher Stilrichtungen (Rock, Blues, Jazzrock, Jazz). Bekannt wurde er als Drummer der Frederic Rabold Crew. Seine erste Auszeichnung, den „Kleinkunstpreis Baden-Württemberg“, erhielt der Künstler 1996 mit Trio Des Arts und Peter Schlack. Joachim kommt vom Blues - so spielte er mit "Good Men Gone Bad" ein Album ein - und kehrt mit uns zu seinen Wurzeln zurück - ohne seinen musikalischen Variantenreichtum bei uns verstecken zu müssen.




Juri

Juri Kolytschew kommt aus Alma-Ata, der ehemaligen Hauptstadt von Kasachstan. Dort hatte er Kontrabass studiert und als Musiker die Sowjetunion bereist. Seit über 20 Jahren lebt er am Bodensee und ist dort ein gefragter Jazz - und Sessionmusiker.